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geboren
am 10.12.1891 in Berlin, † 12.5.1970 in Stockholm, war
eine jüdisch deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin sie wuchs in einem
behüteten, kultivierten Elternhaus auf. Sie besuchte eine "Höhere
Töchterschule" und erlangte die mittlere Reife. Die Familie lebte
zurückgezogen in Berlin, bereits in den zwanziger Jahren veröffentlichte
Nelly Sachs Gedichte in Zeitungen und Zeitschriften, mit Beginn des Dritten
Reiches begann auch für die Familie Sachs die Verfolgung durch die
Nationalsozialisten, spät aber noch rechtzeitig gelingt die Flucht nach
Schweden dort schließt sich ein ärmliches Leben zeitweilig als Wäscherin an.
In ihrem Werk klagt Nelly Sachs die Verfolgung des Volkes Israel, den
Holocaust an. In Ost Berlin erscheinen "In den Wohnungen des Todes" und
"Sternverdunklung" im restlichen deutschsprachigen Raum wird sie nicht
verlegt. Anfang der 60 Jahre wird das Werk der Sachs auch in der
Bundesrepublik wahrgenommen und verlegt. Nelly Sachs wurde 1966 der
Nobelpreis für Literatur, für ihr lyrisch, dramatisches Werk welches das
Schicksal des Volkes Israels interpretiert, verliehen. |
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Pinel gemeinnützige Gesellschaft mbH
arbeitet an einem Projekt zu
einem Werk der Dichterin Nelly Sachs.
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